Mittwoch, 9. November 2011

Ich glaube langsam...

...wird es echt Zeit dass ich mal
über ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis
für meinen Blog nachdenke...


Gestern habe ich für eine Freundin Eierlikör hergestellt.
Die Produktion hierzu habe ich allerhübschst
fotografiert und einen noch viel schöneren Blog darüber geschrieben.
Und kurz vor der Freigabe habe ich dann gesehen,
das gibt es ja schon....

Ich werde wohl mal ein bisschen "rum" probieren müssen
und hoffen dass ich nichts kaputt mache ;-).

Solange mache ich das was ich besser kann:
Kochen & Backen

Und darum gibt es jetzt etwas zum Futtern.
Wie wäre es mit "Curd"?

Grape-Curd

Im Wasserbad oder im Thermomix
6 Eigelb,
100 gr. Zucker,
ca. 125 ml Grapefruitsaft 
(wenn man Bio Grapefruit hat, vor dem Auspressen
die Schale abraspeln), 
1/2 EL geraspelte Grapefruitschale
(leider habe ich keine Bio-Grape bekomme und habe aus diesem
Grund abgeriebene Zitronenschale genommen)
und da die Grapefruit für meinen Geschmack
eines Curd nicht genügend Säure hat noch
1 EL Zitronensaft.

8 Minuten bei 70 Grad/Stufe 3 rühren,
Bis die Masse puddingähnlich ist. 
Die Schüssel vom Wasserbad nehmen oder die
Temperatur des Thermomix auf 37 Grad reduzieren.

1 Prise Salz und 
125 gr. kalte Butter einrühren.
Die Butter hierzu in 8 Stücke schneiden
und ggf. kurze Zeit in den Gefrierschrank legen.
Nach und nach einrühren,
immer erst ein Stück schmelzen lassen und 
dann das nächste zugeben.

In Behälter füllen
und ganz schnell leer essen :)
(so ein Curd ist eh nicht soooo lange haltbar)
und im Kühlschrank aufbewahren.

Grape-Curd ist gut als Brotaufstrich, für Kuchen,
in den Joghurt, zum aus dem Glas löffeln...

Oder für SHORTBREAD -
das ist MEIN Backplan für morgen oder übermorgen.

Mhhhh.... Shortbread & Curd.
Ich freue mich schon darauf!!! 

Montag, 7. November 2011

Beilage, die 2.

Hier nun der zweite Teil
meiner Beilagen von Sonntag
für Euch:

Kürbis-Schupfnudeln



Hierzu 400 gr. Kürbis
(Rohgewicht ca. 800 gr.)
entkernen und in Alufolie wickeln.

Für ca. 45 Minuten in den vorgeheizten
Backofen bei 180° geben.

800 gr. mehlige Kartoffeln
(Rohgewicht ca. 1 kg) mind. 30 Minuten garen.
Die Kartoffeln abgießen und noch heiß pellen.
Dann auskühlen lassen.

Vom weichen Kürbis die Schale abschneiden,
auch dann wenn Hokkaido verwendet wird.
Die beim Garen entstandene Flüssigkeit abgießen.

Die Kartoffeln und den Kürbis zerstampfen.

2 Eier,
300 gr. Mehl,
250 gr. Weichweizengrieß,
Salz, Pfeffer & Muskatnuss zugeben
und gründlich durchkneten.
Der Teig darf nicht zu klebrig sein.
Falls erforderlich mehr Mehl und Grieß einarbeiten.

Aus der Masse Röllchen formen und Stücke abtrennen.
Diese zu Schupfnudeln -
oder wie wir hier sagen:
zu "Bubespitzle" formen.

Portionsweise ca. 4 Minuten in
Salzwasser garen, dann abtropfen lassen.

Einzeln auskühlen lassen,
da sie sonst zusammen kleben.

Zum Verzehren in etwas Butter anbraten,

Die Kürbis-Schupfnudeln können wie die
"normalen" Schupfnudeln als Hauptgericht mit
Salat oder Apfelmus gegessen werden.
Ebenso sind sie eine super Beilage zu
Braten, Wild usw. ...

Ich empfehle, wenn man die Schupfnudeln wie ich einfriert,
diese mit etwas Abstand in den Gefrierbeutel zu legen.

Lasst es Euch schmecken!

Sonntag, 6. November 2011

Mal etwas andere...

...Beilagen.

Heute habe ich ganz besondere Beilagen hergestellt.

 
Walnuss-Semmelknödel &
Kürbis-Schupfnudeln


Hier zuerst die
Walnuss-Semmelknödel


100 gr. gehackte Walnüsse in einer
Pfanne ohne Fett rösten.
Beiseite stellen.

1 Zwiebel klein würfeln und mit
50 gr. Butter in einer Pfanne glasig dünsten und
zur Seite stellen.

250 gr. Brötchen vom Vortag in feine Scheiben schneiden.
Mit 200 ml heißer Milch übergießen und kurz
(ca. 10 Minuten) einziehen lassen.

1/2 Bund Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.

Die Brotscheiben mit den Zwiebeln,
dem Schnittlauch,
den Walnüssen,
2 mittelgroßen Eiern,
Salz, Pfeffer &
Muskatnuss
verkneten.

Aus der Masse kleine Knödel formen,
diese reicht für ca. 22-25 Stück.

Die Walnuss-Semmelknödel in reichlich Salzwasser
ca. 7 Minuten ziehen lassen.
Herausnehmen und abtropfen lassen.

Wenn die Knödel für ein späteres Essen
vorbereitet werden, diese abdecken und kalt stellen.
Ich friere meine Knödel ein. Bei Bedarf taue ich sie auf
und erwärme sie ca. 4 Minuten in heißem Salzwasser.

Natürlich habe ich nicht alle eingefroren.
Ein paar Knödelchen und einige Schupfnudeln
gab es selbstverständlich gleich zum Kosten zusammen
mit der Pfifferlingsoße von hier.


Das Rezept für die Kürbis-Schupfnudeln folgt.

Bis dahin die leckersten Grüße!

Freitag, 4. November 2011

Wie wär´s mal wieder mit Fisch?

Mir war heute nach lecker Fisch.
Die Idee für das Essen habe ich aus der Zeitung Lust auf Genuss.
Das Rezept habe ich allerdings ein wenig abgeändert.

Seelachsfilet mit
Petersilien-Anis Topping


Für das Topping:
(reicht für 2 Filets)
2 Scheiben Toastbrot, in Würfel geschnitten
40 gr. Butter,
eine Messerspitze gemahlener Anis und
20 gr. Petersilie
im Mixer zu einer Paste verrühren.

Das Fischfilet,
bei mir gab es Seelachs,
unter Wasser abwaschen und
trockentupfen.
Salzen & Pfeffern.
In einer Pfanne kurz von beiden Seiten anbraten.

Ich habe dann auch noch das Fischfilet
mit ein wenig Anis gewürzt,
da ich Anis SEHR gerne mag.

Die Filets in eine eingefettete Auflaufform geben
und mit der Toppingmasse bestreichen.
Das Fischfilet bei 180° für 15-20 Minuten
in den vorgeheizten Backofen geben.

Zu diesem Gericht passt alles:
Reis, Kartoffeln, Brot... oder wie in meinem
Fall Gemüse
...
So und nun bin ich
satt,
zufrieden und
müde.
Ich werde jetzt erst mal in die Sofastarre fallen
und ganz gemütlich das Wochenende willkommen heißen.

Leckere Grüße!

Donnerstag, 3. November 2011

Ein Klassiker...

...es kann nicht immer 
"chen" auf  "an" 
sein.
Nein, es muss auch mal ein 
Klassiker auf den Tisch.

Dieses Essen habe ich schon als Kind geliebt:

Hackfleischküchle

Hierzu Hackfleisch mit
Ei, Petersilie, Salz & Pfeffer,
klein geschnittener Zwiebel,
Muskat, Senf und Semmelbrösel
(oder eingeweichtes und ausgedrücktes Weißbrot)
vermengen

Hackfleischküchle formen und nun kommt das 
was ich seit einigen Jahren anders mache.
Ich backe die Hackfleischküchle nicht in der Pfanne aus,
sondern lege diese auf ein mit Backpapier
ausgelegtes Backblech
 
und schiebe diese in den auf 230° 
vorgeheizten Backofen.
Backdauer ca. 30 Minuten.
Durch diese Garmethode entfällt das Fettgespritze
und es stinkt nicht die ganze Hütte :).

Während dessen habe ich die Beilage gemacht.
Auch ein Klassiker!
Breite Bohnen in einer 
weißen Mehlschwitze.

Bohnen in Gemüsebrühe kochen.

Etwas Mehl in Butter schmelzen.

Nach und nach von dem Kochwasser 
der Bohnen einrühren. Immer nur ein wenig.
Solange wiederholen bis eine Soße mit
schöner cremiger Konsistenz entsteht.
Mit Salz, Pfeffer, Muskat und 
etwas Zitronensaft würzen.

Die Bohnen abseihen und mit der
Mehlschwitze vermengen.

Mit den zwischenzeitlich fertigen 
Hackfleischküchle anrichten:


Einfach, schnell und
mega Lecker!!!