Hmmmm, lecker:
Bärlauchzeit
Ich freue mich immer auf das Frühjahr
wenn es neuen Bärlauch gibt.
Leider ist die Zeit immer ganz schnell vorbei.
Aus diesem Grund stelle ich Bärlauchpaste her.
Den Bärlauch kann man sich aktuell im Wald suchen
(VORSICHT nicht mit MAIGLÖCKCHEN
verwechseln - die sind GIFTIG!!!)
oder auf dem Wochenmarkt kaufen.
Ich wasche den Bärlauch immer Blatt für Blatt ganz gründlich,
nicht ganz einwandfreie Blätter sortiere ich aus. Damit stelle ich die
Qualität der Paste und eine lange Haltbarkeit sicher.
Nach dem Waschen trockne ich die Blätter in der Salatschleuder.
Man kann sie aber auch auf einem Handtuch zum trocknen auslegen.
Danach mixe ich den Bärlauch mit groben Meersalz und
kaltgepressten Sonnenblumenöl (kein Olivenöl verwenden!)
Danach die Paste in Schraubgläser füllen.
Die Masse mit einen Löffel nach unten drücken
und eine dünne Ölschicht oben drauf gießen.
Durch das Öl wird die Masse versiegelt.
Immer wenn ich etwas entnehme schiebe ich den Bärlauch
wieder nach unten und erneuere falls erforderlich die Ölschicht.
Bei sorgfältiger Lagerung im Kühlschrank hält die Paste ein gutes Jahr.
Ich verwende die Bärlauchpaste z.B. für
- Bärlauchbutter
- Bärlauchbrot
- Bärlauchpfannkuchen
- Bärlauchsuppe
- Bärlauchpesto
- Bärlauchspätzle
- zum Würzen für Suppen Soßen, Fisch
- ...
Für ein mittleres Glas braucht man ca. 2 Bund Bärlauch,
ca. 30 gr. Salz und 150 ml Öl.
Ist die Paste zu fest, etwas Öl zugeben.
Leckere Grüße...
bis später...
bei mir gibt´s heute Wirsingsalat.


